Der österreichische TV-Koch Johann Lafer hat in einem Interview mit der „Bild“-Zeitung erstmals öffentlich über seine Erkrankung an Lymphdrüsenkrebs gesprochen, die vor rund zweieinhalb Jahren als Zufallsbefund entdeckt wurde.
Zufallsfund bei einer Fastenkur
Die Diagnose sei ein großer Schock für ihn und seine Familie gewesen, sagte Lafer. Entdeckt wurde die Krankheit während einer Fastenkur. „Bei einer Routineuntersuchung während einer Fastenkur hat ein Arzt Schatten in der Leiste gesehen. Ich hatte keinerlei Schmerzen. Gar nichts“, wird Lafer von der „Bild“ zitiert.
Zunächst verursachte die Erkrankung demnach kaum Beschwerden. Erst im Januar 2026 habe sich sein Zustand drastisch verschlechtert. „Plötzlich war alles geschwollen. Nachts die Schweißausbrüche. Schlafen ging kaum noch. Da habe ich gemerkt: Jetzt läuft etwas komplett in die falsche Richtung“, so Lafer.
Seit Beginn des Jahres erhält der Starkoch nach eigenen Angaben eine Chemotherapie. Er hat eigenen Aussagen zufolge bereits vier Zyklen der Behandlung hinter sich. „Jede Chemo läuft fast 24 Stunden. Überall hängen Flaschen. Das haut dich komplett weg“, beschrieb Lafer die Strapazen der Therapie.
Drastische Verschlechterung und Beginn der Chemotherapie
Die Behandlung zeigt jedoch Wirkung. „Man sieht, dass die Knoten kleiner werden. Dass die Behandlung anschlägt. Und das gibt mir Kraft“, sagte Lafer. Er habe durch die Chemotherapie 25 Kilogramm an Gewicht verloren und leide unter Haarausfall und Erschöpfung.
Trotz der schweren Erkrankung gibt sich Lafer kämpferisch. „Sterben ist für mich keine Option. Ich will arbeiten, ich muss arbeiten. Ich brauche das. Ich habe noch so viel vor und so viele Ideen“, wird er zitiert. Über seine Agentur ließ er mitteilen, dass es ihm den Umständen entsprechend gut gehe und er froh sei, weiterarbeiten und geplante Termine wahrnehmen zu können.