Die Toronto Raptors haben am Sonntag (Ortszeit) erstmals seit 2022 wieder die Play-offs der National Basketball Association (NBA) erreicht, maßgeblich mitgeprägt vom Wiener Center Jakob Pöltl.

Historischer Erfolg für Raptors und Pöltl

Mit einem deutlichen 136:101-Sieg gegen die Brooklyn Nets sicherten sich die Raptors den Einzug in die K.o.-Phase der Liga. Der 30-jährige Pöltl steuerte elf Punkte, fünf Rebounds, zwei Assists, zwei Steals und einen Block bei – und das in nur 19:15 Spielminuten. Damit überholte er mit nunmehr 2.094 Rebounds im Toronto-Trikot sogar Franchise-Legende Vince Carter (2.091) und rückt Andrea Bargnani (2.095) gefährlich nahe.

"Es war auf keinen Fall ein leichter Sieg", blickte Pöltl auf die Partie zurück, in der Teamkollege Scottie Barnes mit 18 Punkten, zwölf Rebounds und zwölf Assists glänzte. Durch den Sieg und die gleichzeitige Niederlage der Atlanta Hawks gegen Miami (117:143) verbesserten sich die Raptors auf Platz fünf in der Eastern Conference.

Herausforderung gegen Cleveland Cavaliers

In der ersten Play-off-Runde erwarten die Raptors die Cleveland Cavaliers. "Das Wiedersehen in der ersten Play-off-Runde wird auf jeden Fall eine Challenge sein", sagte Pöltl und verwies darauf, dass sich das Team der Cavaliers seit den siegreichen Duellen im Herbst 2025 "doch sehr stark verändert" habe. Die von Donovan Mitchell und James Harden angeführten Cavs werden die ersten beiden Spiele der "best of seven"-Serie am Eriesee bestreiten.