Der Iran hat die Straße von Hormuz erneut blockiert, nachdem die USA ihre Hafenblockaden gegen das Land aufrechterhalten haben. Die iranische Militärführung kündigte an, die strategisch wichtige Wasserstraße solle streng kontrolliert werden, bis Washington den freien Schiffsverkehr nach Iran zulasse.

Eskalation im Konflikt mit den USA

Die Entscheidung Teherans markiert eine deutliche Verschärfung der bereits angespannten Lage in der Region. Der Sprecher des iranischen Parlaments, Mohammad Bagher Ghalibaf, drohte unmissverständlich mit weiteren Maßnahmen: "die Straße von Hormuz nicht offen bleiben", falls die US-Blockade fortbestehe.

US-Präsident Donald Trump hatte die zunächst erfolgte Öffnung der Meerenge begrüßt, jedoch klargestellt, dass die Sanktionen gegen iranische Häfen bestehen bleiben, bis eine Einigung mit Teheran erzielt werde. Die gegensätzlichen Positionen beider Staaten lassen wenig Spielraum für eine baldige Deeskalation.

Globale Auswirkungen auf Energiehandel

Die Straße von Hormuz ist eine der wichtigsten Handelsrouten für Öl und Gas weltweit. Rund ein Fünftel des globalen Transports dieser Rohstoffe passiert die schmale Wasserstraße. Seit der Blockade sind die Preise für Öl und Gas bereits spürbar gestiegen.