Der Iran hat die Straße von Hormuz zunächst für den Schiffsverkehr geöffnet, die Entscheidung jedoch kurz darauf aufgrund einer anhaltenden US-Marineblockade wieder rückgängig gemacht. Dies geschieht kurz vor dem Auslaufen des geplanten Waffenstillstands zwischen den USA und dem Iran am Mittwoch.
Entscheidung und Rücknahme
Die iranische Regierung hatte die Öffnung der strategisch wichtigen Wasserstraße bekannt gegeben, die für einen Großteil des globalen Öltransports genutzt wird. Doch bereits nach kurzer Zeit wurde die Freigabe wieder aufgehoben. Als Grund nannten Beobachter die fortbestehende Blockade durch US-Kriegsschiffe in der Region.
Die Straße von Hormus ist seit Jahren ein Brennpunkt geopolitischer Spannungen. Ihre Kontrolle ist sowohl für den Iran als auch für die USA von entscheidender Bedeutung. Die jüngste Kehrtwende Teherans unterstreicht die instabile Lage in der Region, insbesondere vor dem Hintergrund des bald auslaufenden Waffenstillstands.
Verhandlungen und Unsicherheit
Derzeit läuft ein vereinbarter Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran, der am kommenden Mittwoch enden soll. Ob es zu einer Verlängerung oder neuen Gesprächen kommt, bleibt unklar. Die iranische Regierung hat ihre Teilnahme an einer zweiten Verhandlungsrunde bisher nicht bestätigt.
