Iranische Medien berichten vom Abschuss eines US-Kampfjets durch die Revolutionsgarden, während die US-Regierung den Vorfall bestätigt, aber Details zurückhält. Laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim wurde ein amerikanischer Pilot, der sich mit einem Schleudersitz rettete, gefangen genommen. Die Revolutionsgarden hätten den US-Kampfjet zum zweiten Mal seit Kriegsbeginn vor fünf Wochen abgeschossen, berichten lokale Quellen. Die US-Regierung bestätigte den Abschuss, während das US-Zentralkommando (CENTCOM) frühere iranische Berichte über zerstörte US-Kampfjets dementiert hatte. In der südiranischen Provinz Buschehr wurden bei einem Drohnenangriff auf ein Lager der Hilfsorganisation Rotes Kreuz zwei Container zerstört. Gleichzeitig starteten die US-Streitkräfte eine Rettungsoperation, um die Besatzung des abgeschossenen Jets zu bergen, bevor iranische Soldaten die Piloten erreichen konnten. In sozialen Medien kursierende Videos zeigen vermutlich US-Luftwaffenhelikopter und Tanker bei einer Suchaktion. Militärexperten spekulieren, dass veröffentlichte Fotos Wrackteile eines F-15-Kampfjets und nicht einer F-35 zeigen könnten. Der Gouverneur einer Region im Südwesten Irans setzte eine Belohnung für die Ergreifung oder Tötung von US-Piloten aus. Parallel dazu wurden in Kuwait Raffinerien durch Drohnenangriffe getroffen, was Brände in mehreren Anlagen auslöste. HINTERGRUND: Der Vorfall ereignet sich vor dem Hintergrund zunehmender Spannungen in der Region, nachdem Israel am Freitag Raketenangriffen ausgesetzt war. Die genauen Umstände des Abschusses bleiben unklar, während beide Seiten widersprüchliche Angaben machen.