Irans Nationaler Sicherheitsrat hat die vollständige Wiedereröffnung der Straße von Hormuz an vier Bedingungen geknüpft, darunter das Ende aller US-Drohungen, die Aufhebung der Seeblockade iranischer Häfen sowie finanzielle Entschädigungen für Kriegsschäden.

Die strategisch bedeutende Meerenge, durch die ein erheblicher Teil des globalen Ölhandels fließt, bleibt damit vorerst ein zentraler Konfliktherd zwischen Washington und Teheran. Nach Angaben des Nationalen Sicherheitsrats muss aus iranischer Sicht jede US-Drohung gegen die Islamische Republik eingestellt, die Seeblockade iranischer Häfen aufgehoben und amerikanische Streitkräfte aus der Region abgezogen werden. Als vierte Bedingung verlangt Teheran eine vollständige finanzielle Kompensation für die während der Auseinandersetzungen entstandenen Kriegsschäden.

Vier Bedingungen für eine Wiedereröffnung

Die Forderungen wurden von vier unabhängigen Quellen bestätigt und spiegeln die verhärteten Fronten in dem eskalierenden Konflikt wider. Während die USA ihre militärische Präsenz in der Region zuletzt deutlich verstärkt hatten, um den Druck auf Teheran zu erhöhen, beharrt Iran auf einem umfassenden Paket, das politische, militärische und finanzielle Zugeständnisse miteinander verknüpft.