Teheran/Jerusalem, 6. April 2026 Der Iran hat in den vergangenen fünf Wochen mehr als 500 ballistische Raketen auf Israel abgefeuert, darunter mindestens 30 mit Cluster-Munition, die aufgrund ihrer hohen Geschwindigkeit und Sprengkraft besonders gefährlich sind.

Gefährliche Cluster-Munition

Die iranischen Raketen tragen laut Experten zwischen 20 und 30 Submunitionen, die in der Endphase des Fluges freigesetzt werden. Jede dieser Submunitionen enthält zwischen zwei und fünf Kilogramm Sprengstoff. Die Zerstörungskraft wird durch die hohe Aufprallgeschwindigkeit zusätzlich verstärkt. Behnam Ben Taleblu, ein Waffenexperte der Foundation for Defense of Democracies, erklärte, der Iran bezeichne diese Munition als "regnende Gefechtsköpfe", da sie Submunitionen über ein größeres Zielgebiet verteilen als ein herkömmlicher Sprengkopf.

"Wie viele es sind, hängt von der jeweiligen Konfiguration ab – es können aber leicht ein Dutzend, zwei Dutzend oder sogar drei Dutzend sein", so Ben Taleblu. Größere Raketen, wie die der Khorramshahr-Familie, können sogar bis zu 80 Submunitionen tragen. Diese Technologie erhöht die Trefferwahrscheinlichkeit und macht die Abwehr durch Israels Raketenschutzsysteme deutlich schwieriger.

Raketentypen und ihre Zerstörungskraft