Die iranische Bevölkerung hat seit dem 28. Februar keinen uneingeschränkten Zugang zum globalen Internet mehr und ist mittlerweile seit mehr als 1.000 Stunden von der digitalen Welt abgeschnitten.

Staatliche Zensur und eingeschränkter Zugang

Seit dem 28. Februar hat die iranische Regierung den Zugang zum globalen Internet massiv eingeschränkt. Stattdessen können die rund 90 Millionen Einwohner des Landes nur noch ein stark kontrolliertes, internes Netzwerk nutzen, das ausschließlich staatlich genehmigte Inhalte zulässt. Diese Maßnahme hat erhebliche Auswirkungen auf den Alltag der Iraner, die weder auf soziale Medien noch auf internationale Nachrichtenquellen zugreifen können.

Lediglich ein kleiner Teil des Militär- und Machtapparats verfügt weiterhin über uneingeschränkten Internetzugang. Diese Ungleichheit hat zu wachsender Unzufriedenheit in der Bevölkerung geführt, die sich zunehmend von der Regierung isoliert fühlt.

Medien nutzen blockierte Plattformen

Trotz der strengen Zensur veröffentlichen iranische Medien ihre Nachrichten weiterhin auf Plattformen wie Telegram und X, die eigentlich für die Bevölkerung blockiert sind. Dies deutet darauf hin, dass die Regierung zwar den Zugang für die Allgemeinheit unterbindet, aber bestimmte Kanäle für die Verbreitung von Informationen nutzt.