Der Chiphersteller Infineon hat am Donnerstag in Dresden eine neue Fabrik für Leistungshalbleiter in Betrieb genommen und damit seine Produktionskapazität am Standort verdoppelt.
Das neue Werk mit dem Namen „Smart Power Fab" gilt nach Angaben des Unternehmens als eine der modernsten Halbleiterproduktionsstätten der Welt. Es kostete rund fünf Milliarden Euro und wird mit etwa einer Milliarde Euro aus öffentlichen Mitteln gefördert. „Die Smart Power Fab ist ein Bau der Superlative und kostete rund fünf Milliarden Euro", heißt es aus dem Unternehmen.
Seit dem Spatenstich Anfang Mai 2023 vergingen gerade einmal drei Jahre bis zur Fertigstellung. „Seit dem Spatenstich Anfang Mai 2023 vergingen gerade einmal drei Jahre bis zur Fertigstellung." Damit wird das Werk zudem drei Monate früher als geplant in Betrieb genommen. „Das Werk wird drei Monate früher als geplant in Betrieb genommen."
In der Fabrik sollen künftig Leistungshalbleiter gefertigt werden, die unter anderem für Elektroautos, erneuerbare Energien, Rechenzentren und Industrieanlagen benötigt werden. „Infineon will hier Leistungshalbleiter herstellen, die unter anderem für Elektroautos, erneuerbare Energien, Rechenzentren und Industrieanlagen gebraucht werden." Die Chips entstehen auf 300-Millimeter-Wafern.
Politische Beteiligung und Förderung
Bei der Eröffnung waren Reden von Jochen Hanebeck, Vorstandsvorsitzender der Infineon Technologies AG, und Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) geplant. „Außerdem wollen Jochen Hanebeck, Vorstandsvorsitzender der Infineon Technologies AG, und Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) Grußworte halten." Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte seine Teilnahme zur Eröffnung aus terminlichen Gründen abgesagt. „Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte seine Teilnahme zur Eröffnung aus terminlichen Gründen abgesagt." Er wird nun von Digitalminister Karsten Wildberger (CDU) vertreten. „Er wird nun von Digitalminister Karsten Wildberger (CDU) vertreten."
Die Europäische Kommission hatte die Subventionen für das Projekt im Februar 2025 genehmigt. Insgesamt fließen rund 920 Millionen Euro an Subventionen in die Smart Power Fab. Sowohl der Freistaat Sachsen als auch die Bundesregierung beteiligen sich an der Förderung. „Etwa eine Milliarde davon kommt aus öffentlicher Förderung."
Technische Dimensionen der Fabrik
Das Werksgebäude ragt über 40 Meter in die Höhe und 22 Meter tief in den Boden. „Das Werksgebäude ragt über 40 Meter in die Höhe und 22 Meter tief in den Boden." Der Reinraum erstreckt sich über zwei Etagen und umfasst eine Fläche von etwa drei Fußballfeldern. „Der Reinraum hat auf zwei Etagen eine Fläche von etwa drei Fußballfeldern." Die fehlerfreie Herstellung der mikroskopisch kleinen Chip-Strukturen verlangt eine staubfreie Umgebung. „Die fehlerfreie Herstellung der mikroskopisch kleinen Chip-Strukturen verlangt eine staubfreie Umgebung."
Die Fabrik wird zu 100 Prozent mit Ökostrom betrieben und nutzt Industriewasser anstelle von Trinkwasser. „Die Fab wird zu 100 Prozent mit Öko-Strom betrieben und nutzt Industriewasser anstelle von Trinkwasser." Mit der neuen Produktionsstätte werden etwa 1000 neue Arbeitsplätze geschaffen. „Mit der Produktionsstätte werden etwa 1000 neue Jobs geschaffen."
Hintergrund: Bedeutung für den Halbleiterstandort
Infineon will mit der Erweiterung seine Produktionskapazität in Dresden verdoppeln. „Der Chiphersteller Infineon will seine Produktionskapazität in Dresden verdoppeln und nimmt am Donnerstag ein neues Werk in Betrieb." Damit reagiert das Unternehmen auf die weltweit steigende Nachfrage nach Leistungshalbleitern, die etwa für die Elektromobilität und erneuerbare Energien benötigt werden.
