München, 05 September 2026

Ifo-Chefökonom Timo Wollmershäuser erklärte am 3. September 2026 in Deutschland, dass ausländische Konjunkturimpulse und zusätzliche Ausgaben stärkere Wachstumseinbußen durch den Energiepreisschock und niedrige Flusspegel bislang verhindern.

Die deutsche Wirtschaft steht laut Timo Wollmershäuser unter Druck. Der Energiepreisschock belastet das Wachstum, während niedrige Wasserstände auf den Flüssen die wirtschaftliche Aktivität beeinträchtigen können. Diese beiden Faktoren hätten nach seiner Einschätzung stärkere Bremsspuren auslösen können.

Gleichzeitig erhält die Wirtschaft Unterstützung aus dem Ausland. Deutliche Impulse von dort wirken dem schwächeren Wachstum entgegen. Zusätzliche Ausgaben für Infrastruktur, Klima und Verteidigung in Deutschland tragen ebenfalls dazu bei, die konjunkturellen Folgen abzufedern.