Im Kanton Zürich haben mehrere Schulen wegen der Hitze eigenmächtig den Unterricht verkürzt, während das kantonale Volksschulamt betont, dass es für Hitzefrei keine gesetzliche Grundlage gibt.
Die Schulpflege Meilen beschloss, den Nachmittagsunterricht am 25. und 26. Juni für alle Schülerinnen und Schüler aufgrund der hohen Temperaturen ausfallen zu lassen. Rektor Jörg Walser bezeichnete den Entscheid als «pragmatisch und einstimmig». Ausschlaggebend sei die Hitzewarnstufe vier, die zweithöchste Stufe. Unterricht mit bis zu 26 Schülerinnen und Schülern sei bei 35 Grad schlichtweg nicht möglich, sagt Walser.
