Hertha BSC und der VfL Wolfsburg haben nach übereinstimmenden Medienberichten eine mündliche Einigung über einen Transfer von Kapitän Fabian Reese erzielt, der noch beim Berliner Verein bis 2030 unter Vertrag steht.

Was ist neu seit dem 13. Juni 2026

Update vom 15. Juni 2026: Hatte die Lage um Fabian Reese zuvor vor allem aus Spekulationen und ersten Hinweisen bestanden, verdichten sich die Anzeichen für einen Wechsel nun messbar. Das Sportmagazin "Kicker" berichtet, berichtet der "Kicker" von einer mündlichen Einigung zwischen den Vereinen. Damit ist ein neuer Zwischenstand erreicht, der die Personalie konkreter werden lässt.

Was ist neu seit dem 13. Juni 2026: Während der vorherige Stand lediglich die grundsätzliche Bereitschaft des VfL Wolfsburg festgehalten hatte, im Fall eines Verbleibs in der Bundesliga Reese zu verpflichten, liegt nun nach Informationen des "Kicker" eine mündliche Einigung zwischen den Klubs vor. Zusätzlich hat Reese laut "Bild" seine persönliche Zusage gegeben, wie die "Bild" berichtet, ist sich der Offensivspieler mit dem VfL Wolfsburg über einen Wechsel einig. Eine schriftliche Vereinbarung sowie der obligatorische Medizincheck stehen allerdings noch aus, denn die beiden Klubs haben noch keine Vereinbarung getroffen, wie "Sky" berichtet.

Hintergrund: Reese' bisheriger Werdegang

Reese selbst hatte zuletzt im Podcast "Spielmacher – Fußball von allen Seiten" betont: "Ich habe einen sehr langen Vertrag und Hertha ist mein Verein". Der in Kiel geborene Offensivspieler hatte seinen Vertrag bei den Berlinern im vergangenen Sommer bis 2030 verlängert, der 2023 ablösefrei von Holstein Kiel an die Spree gewechselt war. Zuvor hatte der 28 Jahre alte Offensivspieler, der bereits 13 Spiele mit Schalke 04 in der Bundesliga bestritten hatte, in Kiel seine Profilaufbahn begonnen.

Nun sieht der Berliner Topscorer seine Zukunft offenbar in Niedersachsen, Nachdem der 28 Jahre alte Offensivspieler bereits mit den Niedersachsen in der vergangenen Woche eine Einigung erzielt habe. Auch die Hertha soll angesichts des Gehalts von Reese und den benötigten Transfereinnahmen an einem Abgang interessiert sein. Reese ist noch bis 2030 an Hertha gebunden, das kolportierte Monatsgehalt von 150.000 Euro soll für die klammen Berliner jedoch zu hoch ausfallen, weshalb Reese nicht als unverkäuflich gilt.

Über die finanziellen Rahmenbedingungen gibt es unterschiedliche Angaben. Als Ablöse werden bis zu acht Millionen Euro genannt. Laut der "Bild" dürfte die Summe am Ende im Bereich zwischen 6 Millionen und 8 Millionen Euro liegen. Hertha-Kapitän Reese einigt sich mit VfL Wolfsburg – Ablösepoker in vollem Gange, beschreibt die "Bild" die Verhandlungslage, in der Der Abschied von Hertha-Kapitän Fabian Reese (28) Formen annimmt.

Finanzielle Eckdaten des Transfers

Auf Seiten Wolfsburgs hatte der Klub schon vor Wochen von Reese und seinem Berliner Teamkollegen Tjark Ernst (23) Zusagen erhalten haben, jedoch nur im Falle eines Klassenerhalts. Diese Bedingung war zwischenzeitlich offen, da der VfL Wolfsburg als Bundesligaabsteiger in die 2. Bundesliga abstieg. Inzwischen scheint der Klub den Plan dennoch weiterzuverfolgen: Bei den Wölfen wäre das Ziel ebenfalls die direkte Rückkehr ins Oberhaus.

Wolfsburgs Ausgangslage und Bedingungen

Auch Abgänge weiterer Leistungsträger wie Tjark Ernst sowie Marton Dardai sind durchaus wahrscheinlich. Auch weitere Leistungsträger wie Torwart Ernst oder Márton Dárdai (24) dürften die Berliner wahrscheinlich verlassen, um dem Hauptstadtklub weiteres Geld für den Umbau des Kaders einzuspielen. Der 22-Jährige, gemeint ist Ernst, bestritt in der abgelaufenen Saison 28 Partien (zwei Tore).

Weitere Abgänge bei Hertha

Der sportliche Hintergrund bei Hertha ist von einem erklärten Aufstiegsziel geprägt, das bislang verfehlt wurde. Angesprochen auf das große Aufstiegsziel, meinte der Profi: "Das sagen wir jetzt seit drei Jahren. Und einfach gute Arbeit leisten und dann darüber reden, wenn es realistisch ist." Diese Aussage richtete sich zwar nicht explizit an die Adresse der Fans, verdeutlicht aber die Diskrepanz zwischen Anspruch und sportlicher Realität des Hauptstadtklubs.

Hertha BSC braucht Transfereinnahmen, wie es in der Berichterstattung heißt, Nach Top-Talent Kennet Eichhorn (16), der für rund 9 Mio. € zu Bayer Leverkusen gewechselt ist. Nach Supertalent Kennet Eichhorn (16), der für rund neun Millionen Euro zu Bayer Leverkusen gewechselt ist, wäre Reese der nächste schmerzhafte Verkauf. In Fanforen wird der Abgang kritisch aufgenommen, ein Kommentar lautet: "Aber gut, wieder ein paar mehr Millionen die Berlin versickern werden."

Aus Wolfsburger Sicht käme mit Reese ein gestandener Außenbahnspieler, der auf der Position des Linksaußen gelistet ist. Verein: - Hertha BSC - Vertrag bis: - 30.06.2030 - Position: - Linksaußen - Marktwert: - 5,00 Mio. € – Wettbewerb: - Bundesliga – Tabellenstand: - 16. Diese Angaben zum Marktwert stammen von Portalen, die Spielerwerte schätzen, und bilden den Kontrast zur kolportierten Ablöse. Bei den Wölfen beträgt die Kadergröße 30, Trainer ist Stefan Leitl, Kadergröße: - 30 - Letzter Transfer: - Josip Brekalo - Gesamtmarktwert: - 215,10 Mio. €.

Auf Hertha-Seite wird die Personalie weiterhin verhalten kommentiert. Sportdirektor Pirmin Schwegler sprach jüngst gegenüber "Sky" mit Blick auf Reese aber weiterhin von einem "interessanten Spieler". Auch Reese selbst hatte private Aspekte angedeutet, so lautet eines der Zitate aus dem Umfeld: "Fakt ist: Ich möchte eine Familie gründen." Ob dies im Zusammenhang mit einem Ortswechsel steht, lässt sich aus den vorliegenden Berichten nicht ableiten.

Zeitstrahl der Berichterstattung

Zum Stand der Dinge gehört, dass der Medizincheck des gebürtigen Kielers [...] steht noch aus. Solange dieser nicht absolviert ist, bleibt der Wechsel formal unvollständig. Auch eine offizielle Bestätigung der Vereine steht aus. Die Personalie ist damit zwar weit fortgeschritten, aber noch nicht abgeschlossen.

Der bisherige Zeitstrahl: Schon vor Wochen soll Wolfsburg Zusagen von Reese und Ernst eingeholt haben, gekoppelt an den Bundesliga-Verbleib. Nach dem Abstieg war offen, ob der Plan Bestand hat. Sky berichtete danach über einen bevorstehenden Wechsel, und nun vermeldet der "Kicker" die mündliche Einigung der Klubs. Es ist also eine schrittweise Verdichtung der Hinweise.

Inhaltlich bleibt offen, wie Hertha BSC den entstandenen Spagat zwischen sportlichem Anspruch und finanzieller Notwendigkeit kommunizieren wird. Die Berliner stehen mit Tabellenstand 16. am Ende einer enttäuschenden Saison und müssen gleichzeitig Transfers abwickeln, um den Kaderumbau zu finanzieren. Reese wäre nach Eichhorn der zweite prominente Abgang innerhalb kurzer Zeit.

Was noch aussteht

Sollte der Transfer wie berichtet zustande kommen, würde Reese in Wolfsburg einen Klub vorfinden, der mit dem erklärten Ziel des direkten Wiederaufstiegs in die Bundesliga in die neue Saison geht. Aus Berliner Sicht wäre der Wechsel vor allem ein finanzieller Baustein und sportlich ein herber Verlust.

Subjektiv klingende Wortmeldungen wie der Fan-Kommentar "Aber gut, wieder ein paar mehr Millionen die Berlin versickern werden" illustrieren die Stimmung in Teilen der Anhängerschaft, sind aber ausdrücklich keine offiziellen Stellungnahmen. Vereinsvertreter äußern sich, wie bei laufenden Verhandlungen üblich, zurückhaltend.

Letztlich gilt: The potential transfer is reported rather than confirmed. Solange keine offizielle Mitteilung der Vereine vorliegt und der Medizincheck nicht absolviert ist, bleibt der Wechsel ein wahrscheinlicher, aber noch nicht vollzogener Schritt im deutschen Transfer-Sommer 2026.