HateAid hat Strafanzeige gegen den Tech-Konzern Meta, den Brillenhersteller Ray-Ban und den Optiker Blayzer Optics erstattet, weil deren KI-fähige Smart Glasses gegen die Vorgaben des Telekommunikation-Digitale-Dienste-Datenschutz-Gesetzes (TDDDG) verstoßen sollen.
HateAid wirft den genannten Unternehmen vor, mit den smarten Brillen gegen das TDDDG zu verstoßen. Konkret richtet sich die Kritik gegen Aufnahmefunktionen, die für Außenstehende nicht klar erkennbar sind. Die Organisation sieht darin ein Datenschutzproblem und ein Risiko für die informationelle Selbstbestimmung.
Josephine Ballon, sagte: „Es kann nicht sein, dass Konzerne wie Meta ein weiteres Mal damit davonkommen, das Gesetz zu brechen und sich daran auch noch zu bereichern." Sie fordert, dass die Brillen nur verkauft werden dürfen, wenn sie eindeutig als Smart Glasses erkennbar sind, etwa durch eine farbliche Kennzeichnung der Kameras oder sichtbare LED-Anzeigen.
