Beim Olympia-Referendum in Hamburg haben bis 14 Uhr 45,7 Prozent der rund 1,3 Millionen Stimmberechtigten ihre Stimme abgegeben.
Die Abstimmungslokale sind noch bis 18 Uhr geöffnet. Seit der Öffnung um 8 Uhr gaben 41.048 Menschen ihre Stimme persönlich ab, wie aus Daten des Statistikamts Nord hervorgeht. Bereits vor dem Wahltag hatten rund 40 Prozent der Wahlberechtigten per Briefwahl abgestimmt. Insgesamt wurden 561.996 Briefwahlunterlagen von der Stadt genehmigt.
Landeswahlleiter Oliver Rudolf äußerte die Hoffnung, dass sich mehr als die Hälfte der Stimmberechtigten beteiligen werde. Zum Vergleich: Beim Olympia-Referendum 2015 lag die Beteiligung bei 50,2 Prozent, damals stimmten 653.227 Menschen ab und lehnten die Bewerbung ab.
Die Fragestellung des Referendums
Die Hamburgerinnen und Hamburger entscheiden über die Frage: „Ich bin dafür, dass sich der Deutsche Olympische Sportbund mit der Freien und Hansestadt Hamburg als Austragungsort um die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele für die Jahre 2036, 2040 oder 2044 bewirbt.“
Hamburgs nationale Konkurrenten im Auswahlverfahren des DOSB sind München, die Rhein-Ruhr-Region mit Köln als Zentrum sowie Berlin. Der DOSB wird am 26. September entscheiden, welche Stadt oder Region in das internationale Rennen um die Spiele geht.