Rund 1,3 Millionen Hamburgerinnen und Hamburger ab 16 Jahren sind am Sonntag aufgerufen, in einem Referendum über eine Olympia-Bewerbung der Hansestadt abzustimmen.
Die Wahllokale öffneten um 8 Uhr und schließen um 18 Uhr. Insgesamt stehen 178 Abstimmungsstellen zur Verfügung. Bereits vor dem Wahltag hatten etwa 40 Prozent der Stimmberechtigten per Briefwahl abgestimmt.
Laut Angaben des Landeswahlamts lag die Wahlbeteiligung um 14 Uhr bei 45,7 Prozent. Zu diesem Zeitpunkt hatten 603.044 Bürgerinnen und Bürger ihre Stimme abgegeben – 41.048 davon persönlich im Wahllokal, der Rest per Briefwahl. Die Zahl der von der Stadt genehmigten Briefwahlunterlagen beläuft sich auf 561.996.
Die Fragestellung und das Auswahlverfahren
Die Fragestellung des Referendums lautet wörtlich: „Ich bin dafür, dass sich der Deutsche Olympische Sportbund mit der Freien und Hansestadt Hamburg als Austragungsort für die Olympischen und Paralympischen Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 bewirbt.“
Das Referendum ist der erste formelle Schritt in einem mehrstufigen Auswahlverfahren. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) wird am 26. September entscheiden, welche deutsche Stadt oder Region in das internationale Rennen um die Spiele gehen soll.
