Wien/Burgenland, 14. April 2026

Fünf Männer im Alter von 19 bis 32 Jahren sind in Wien und Burgenland festgenommen worden, nachdem sie sich als Installateure ausgegeben und mehrere Straftaten begangen haben sollen.

## Täter gaben sich als Handwerker aus Die Verdächtigen sollen sich Zugang zu Wohnungen verschafft haben, indem sie vorgaben, Reparaturen oder Wartungsarbeiten an Gasheizungen oder anderen Haushaltsgeräten durchführen zu wollen. Laut Polizeiangaben nutzten sie diese Masche, um bei ihren Opfern Bargeld und Wertgegenstände im fünfstelligen Bereich zu stehlen.

Ein 84-jähriger Mann aus Burgenland meldete der Polizei, dass bei ihm zu Hause Bargeld und ein Sparbuch gestohlen wurden, nachdem die Männer sich als Installationsarbeiter ausgegeben hatten. Die Landespolizeidirektion Burgenland bestätigte den Vorfall und leitete Ermittlungen ein.

## Festnahme nach Bedrohung mit Waffe Die Festnahme der fünf Männer erfolgte schließlich in einem Wohnkomplex in Wien, nachdem sie einen Bewohner mit einer Waffe bedroht haben sollen. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten Balaklava-Masken und eine Softgun, eine täuschend echt aussehende Attrappe einer Schusswaffe.

Die Verdächtigen wurden wegen Betrugs, Diebstahls und schweren Raubes angeklagt. Sie befinden sich derzeit in der Justizanstalt Josefstadt in Untersuchungshaft. Die Polizei geht davon aus, dass die Gruppe möglicherweise weitere Straftaten in Niederösterreich und Burgenland begangen hat.

## Opfer und Ermittlungen Die Behörden warnen vor betrügerischen Handwerkern und raten, stets die Identität von Dienstleistern zu überprüfen. Die Ermittlungen laufen, und die Polizei bittet potenzielle weitere Opfer, sich zu melden.

Die APA berichtete, dass die Täter gezielt ältere Menschen ausgewählt haben sollen, die als besonders vertrauensselig gelten. Die genaue Summe der gestohlenen Gelder ist noch nicht abschließend geklärt, soll sich aber im fünfstelligen Bereich bewegen.

Die Landespolizeidirektion Burgenland betonte, dass solche Fälle in der Region selten seien, aber eine erhöhte Wachsamkeit der Bevölkerung wichtig sei. Die Justizbehörden prüfen derweil, ob die Gruppe möglicherweise in weitere kriminelle Aktivitäten verwickelt ist.