Frontalzusammenstoß auf der B148 fordert zwei Tote und drei Schwerverletzte
Weng im Innkreis, 20. Juli 2026
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Kurzfassung
Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Pkw auf der B148 in Weng im Innkreis (Bezirk Braunau) sind am Sonntagnachmittag zwei Menschen ums Leben gekommen. Eine Polizeistreife kollidierte auf dem Weg zur Unfallstelle mit einem wendenden Fahrzeug und löste damit einen weiteren Unfall mit drei Verletzten aus.
Ein schwerer Verkehrsunfall auf der B148 im Ortschaftsbereich Elling in der Gemeinde Weng im Innkreis (Bezirk Braunau, Oberösterreich) hat am Sonntagnachmittag zwei Todesopfer und drei Schwerverletzte – darunter zwei Kinder im Alter von elf und 14 Jahren – gefordert.
Hergang des Frontalzusammenstoßes
Wie die Polizei mitteilte, war eine 57-jährige Ungarin mit ihrem Pkw auf der B148 aus Altheim kommend in Richtung Braunau unterwegs, als es in einer unübersichtlichen Rechtskurve zum Frontalzusammenstoß mit dem Fahrzeug eines 56-jährigen Spaniers kam, der in entgegengesetzter Richtung fuhr. „Die Autos einer 57-jährigen Ungarin und eines 56-jährigen Spaniers sind frontal kollidiert, beide Fahrer sind noch an Ort und Stelle verstorben, berichtet die Polizei.
Beide Lenker erlagen noch am Unfallort ihren Verletzungen, wie es im Polizeibericht weiter heißt. Der Unfall ereignete sich am Sonntagnachmittag, am 19. Juli 2026 gegen 16.55 Uhr, in einer unübersichtlichen Rechtskurve im Ortsgebiet von Elling (Gemeinde Weng im Innkreis, Bezirk Braunau, Oberösterreich).
Im Fahrzeug des Spaniers befanden sich außerdem seine 52-jährige Ehefrau sowie die beiden Kinder im Alter von 14 und elf Jahren. Alle drei wurden schwerst verletzt und mussten mit drei Hubschraubern in die umliegenden Krankenhäuser Ried, Passau und Salzburg geflogen werden, wie die Polizei bestätigte.
Einsatzkräfte und Rettungsarbeiten
Die Feuerwehren Weng im Innkreis, Mining und St. Peter am Hart wurden kurz nach 17 Uhr zum Einsatz alarmiert. Neben den Rettungskräften standen mehrere Hubschrauber im Einsatz, um die schwer verletzten Insassen schnellstmöglich in spezialisierte Kliniken zu bringen.
Während eine Polizeistreife mit Blaulicht und Folgetonhorn zum Unfallort unterwegs war, ereignete sich auf der Anfahrt ein weiterer Verkehrsunfall. Das Einsatzfahrzeug kollidierte mit einem im Rückstau plötzlich wendenden Fahrzeug eines slowakischen Lenkers.
Sekundärunfall mit Polizeistreife
Laut Polizei wendete das Fahrzeug im Rückstau plötzlich, wodurch es zur Kollision mit dem Streifenwagen kam. „Ein Fahrzeug, das sich im Rückstau befand und von einem Slowaken gelenkt wurde, wendete laut Polizei plötzlich. Dabei kam es zur Kollision mit dem Streifenwagen.
Bei diesem Folgeunfall wurden alle drei am Unfall beteiligten Personen verletzt. Damit forderte die gesamte Unfallserie – der Frontalzusammenstoß auf der B148 und der nachfolgende Zusammenstoß der Polizeistreife – insgesamt zwei Tote und sechs Verletzte, darunter zwei schwer verletzte Kinder.
Ermittlungen zur Unfallursache
Die genaue Unfallursache auf der B148 ist Gegenstand laufender Ermittlungen der Polizei. Die Beamten prüfen insbesondere, warum es in der unübersichtlichen Rechtskurve zum Frontalzusammenstoß der beiden Fahrzeuge kommen konnte.
Zum Hergang des Sekundärunfalls mit der Polizeistreife erklärten die Ermittler, dass das Einsatzfahrzeug mit Blaulicht und Folgetonhorn unterwegs war, als sich der Zusammenstoß mit dem wendenden Pkw ereignete. Die Sichtverhältnisse und die Verkehrslage im Rückstau werden noch untersucht.
Die B148 ist eine stark frequentierte Landesstraße in Oberösterreich, die Altheim mit Braunau am Inn verbindet. Im Bereich Elling, wo sich der Unfall ereignete, gilt die Strecke wegen mehrerer Kurven als unübersichtlich.
Auswirkungen auf den Verkehr
Nach dem Unfall war die B148 im Bereich Elling für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten gesperrt. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen, und es bildete sich ein Rückstau, in dem es anschließend zum Sekundärunfall kam.
Die Polizei wies darauf hin, dass alle Verletzten des Sekundärunfalls medizinisch versorgt und in Krankenhäuser gebracht wurden. Angaben zur Schwere der Verletzungen der drei in diesem Unfall beteiligten Personen lagen zunächst nicht im Detail vor.
Die Feuerwehren Weng im Innkreis, Mining und St. Peter am Hart waren nach der Alarmierung mit mehreren Fahrzeugen im Einsatz. Auch das Rote Kreuz war an der Unfallstelle präsent und koordinierte gemeinsam mit der Polizei den Abtransport der Verletzten.
Wie aus dem Polizeibericht hervorgeht, handelt es sich bei den Getöteten um die 57-jährige Ungarin, die mit ihrem Pkw auf der B148 aus Altheim in Richtung Braunau unterwegs war, und um den 56-jährigen Spanier, der mit seiner Familie in entgegengesetzter Richtung fuhr.
Zustand der Schwerverletzten
Die Schwerverletzten des Hauptunfalls – die Ehefrau des Spaniers und die beiden Kinder im Alter von elf und 14 Jahren – wurden mit schwersten Verletzungen per Hubschrauber in die Spitäler Ried, Passau und Salzburg geflogen. Ihr Zustand ist nach Polizeiangaben kritisch.
Insgesamt verdeutlicht die Unfallserie die Gefahren unübersichtlicher Kurven und der Gefahrenensituationen, die entstehen, wenn Einsatzfahrzeuge mit Blaulicht und Folgetonhorn unterwegs sind. Die Polizei kündigte weitere Ermittlungen zur genauen Klärung der Umstände an.
Die Angehörigen der Verunglückten wurden von der Polizei verständigt. Die Identität der getöteten Lenkerin und des getöteten Lenkers wurde von den Behörden noch nicht offiziell bekannt gegeben, da die formelle Identifizierung noch andauerte.
Die Unfallserie vom Sonntagnachmittag auf der B148 und im anschließenden Rückstau hat in der Region Innviertel Bestürzung ausgelöst. Die Behörden appellieren an Verkehrsteilnehmer, in unübersichtlichen Kurven besonders vorsichtig zu fahren und auf Einsatzfahrzeuge zu achten.
APA, 20.7.2026
Fragen & Antworten
Was ist auf der B148 in Weng im Innkreis passiert?
Am Sonntagnachmittag (19. Juli 2026, gegen 16.55 Uhr) stießen in einer unübersichtlichen Rechtskurve im Ortschaftsbereich Elling zwei Pkw frontal zusammen. Eine 57-jährige Ungarin und ein 56-jähriger Spanier kamen dabei ums Leben.
Wer wurde bei dem Unfall verletzt?
Die 52-jährige Ehefrau des spanischen Lenkers und dessen zwei Kinder im Alter von elf und 14 Jahren wurden schwerst verletzt und mit drei Hubschraubern in die Spitäler Ried, Passau und Salzburg geflogen.
Wie kam es zum zweiten Unfall mit der Polizeistreife?
Eine mit Blaulicht und Folgetonhorn zum Unfallort fahrende Polizeistreife kollidierte laut Polizei mit einem Pkw, der im Rückstau plötzlich wendete. Bei diesem Folgeunfall wurden alle drei Beteiligten verletzt.
B148 Unfall Weng: zwei Tote, Kinder schwer verletzt | nachrichten360