Die Darts Regulation Authority (DRA) hat eine neue Richtlinie beschlossen, die Transfrauen von der Teilnahme an Frauenturnieren ausschließt.
Neue Richtlinie der DRA
Die Darts Regulation Authority, der Dachverband für professionelles Darts, hat am 10. April 2026 eine umstrittene Regeländerung bekannt gegeben. Transfrauen dürfen demnach künftig nicht mehr an Wettbewerben der Frauenkategorie teilnehmen. Die Entscheidung betrifft unter anderem die niederländische Spielerin Noa-Lynn van Leuven, die als Transfrau bisher in Frauen-Turnieren antrat.
Die DRA betont in einer Stellungnahme, man wolle weiterhin „inklusiv“ sein und fordert alle Spieler auf, an gemischten Turnieren teilzunehmen. „Wir ermutigen alle Spieler, unabhängig von ihrem Geschlecht, sich in den offenen Kategorien zu engagieren“, heißt es in der Mitteilung des Verbands.
Auswirkungen auf Noa-Lynn van Leuven
Die neue Regelung hat direkte Konsequenzen für Noa-Lynn van Leuven, die in den vergangenen Jahren als eine der wenigen Transfrauen im professionellen Dartsport aufgetreten war. Die Niederländerin hatte zuletzt bei Turnieren der Professional Darts Corporation (PDC) gespielt, die ebenfalls den Richtlinien der DRA unterliegt.
Van Leuven war unter anderem beim World Darts Championship im Londoner Alexandra Palace angetreten. Durch die neue Regelung wird sie künftig von reinen Frauenwettbewerben ausgeschlossen. Bislang gibt es keine öffentliche Stellungnahme der Spielerin zu der Entscheidung.
