Messerattacke in Wien durch Ehemann
Eine 44-jährige Frau wurde in Wien von ihrem 46-jährigen Ehemann mit einem Messer lebensgefährlich verletzt.
Angriff und Festnahme
Die Tat ereignete sich in der Nacht zum 2. Mai in Wien-Donaustadt. Der 46-jährige Mann griff seine Frau mit einem Taschenmesser an, dessen Klinge zehn Zentimeter lang war. Die Polizei beschlagnahmte die Waffe später. Die gemeinsamen erwachsenen Kinder, eine 26-jährige Tochter und ein 23-jähriger Sohn, versuchten, die Mutter zu verteidigen und wurden dabei ebenfalls verletzt. Die Tochter erlitt eine Schnittverletzung an der Hand, der Sohn wurde am Bein gestochen.
Die Kinder konnten den Angreifer überwältigen, bis die Polizei eintraf. Der Mann wurde festgenommen und in eine Justizanstalt überstellt. Die Staatsanwaltschaft ordnete seine Unterbringung in einer Haftanstalt an. Gegen ihn wurden zudem eine einstweilige Verfügung und ein Waffenverbot verhängt. Der Ehemann äußerte sich nicht zu den Vorwürfen oder seinen Motiven.
Verletzungen und medizinische Versorgung
Die 44-jährige Frau wurde notfallmedizinisch versorgt und in ein Krankenhaus gebracht. Zunächst schwebte sie in Lebensgefahr, doch nach der Behandlung stabilisierte sich ihr Zustand. Laut aktuellen Informationen ist sie nicht mehr lebensbedrohlich verletzt.
Auch die erwachsenen Kinder erhielten medizinische Hilfe. Die Tochter wurde wegen der Schnittwunde an ihrer Hand behandelt, während der Sohn aufgrund der Stichverletzung am Bein versorgt werden musste. Die genauen Umstände, die zu dem Angriff führten, sind noch unklar. Die Ermittlungen der Behörden laufen.

