Frankfurt weitet sein Pilotprojekt mit Frontkameras in Linienbussen aus, mit denen Falschparker auf Busspuren und an Haltestellen automatisch erfasst werden: Zehn weitere Busse und fünf Straßenbahnen sollen im Laufe des Jahres mit der Technik ausgestattet werden.
So funktioniert die Kamera-Technik
Der Probebetrieb hatte im Februar mit zunächst zehn Bussen begonnen, die seither hinter der Windschutzscheibe mit Kameras ausgestattet sind. Wie das Mobilitätsdezernat, das Ordnungsamt und die städtische Nahverkehrsgesellschaft traffiQ am Donnerstag als Zwischenbilanz zu vier Monaten Probebetrieb mitteilten, wurden auf diesem Weg bereits 421 Falschparker erfasst, die Busse blockiert hätten. Ermöglicht wird das durch eine neue Technik an Bussen: Verkehrsvergehen werden von Frontkameras an den Linienbussen erfasst und danach von der Stadt angezeigt.
