Der Österreicher Felix Gall geht nach dem Ausfall des slowenischen Stars Tadej Pogacar als Topfavorit in die entscheidende Phase der Vuelta a España und hat den Gesamtsieg vor Augen.
Die Vuelta a España biegt auf ihre Zielgerade ein, und die Ausgangslage für den Gesamtsieg hat sich durch den Ausfall eines Ausnahmefahrers grundlegend verändert. Seit dem Ausscheiden von Tadej Pogacar, der das Rennen frühzeitig verlassen hat, gilt Gall als der Topfavorit auf den Sieg bei der Vuelta. Der Österreicher, der für das Decathlon-Team fährt, liegt im Gesamtklassement aussichtsreich und hat auf den letzten Etappen die Chance, seine erste Grand-Tour-Gesamtwertung zu gewinnen.
Dass die Konkurrenz in seiner Reichweite bleibt, verdeutlicht die Zusammensetzung des Podestumfelds. Hinter Gall reihen sich Fahrer ein, die in den Hochgebirgsabschnitten der Vuelta nicht als unberechenbar gelten, aber auch nicht als Dominatoren im Stil eines Pogacar. Der Decathlon-Kapitän kann das Rennen daher aus einer defensiven, kontrollierten Position heraus steuern und auf das eigene Tempo setzen.
