Eine 54-jährige Frau aus dem Pinzgau ist im Juni knapp einem Telefonbetrug entgangen, nachdem sie auf Druck eines falschen Bankmitarbeiters 8.901 Euro überwiesen hatte; die Bank konnte den Transfer rechtzeitig stoppen.

Die Frau aus dem Bezirk Pinzgau in Salzburg wurde laut Landespolizeidirektion Salzburg im Juni beinahe Opfer eines sogenannten Fake-Bank-Anrufs. Ein Unbekannter gab sich am Telefon als Mitarbeiter ihrer Bank aus und behauptete, dass in Kürze rund 8.000 Euro unberechtigt von ihrem Konto abgebucht werden sollten. Um ihr Erspartes zu retten, folgte die 54-Jährige den Anweisungen des Anrufers und überwies 8.901 Euro auf ein fremdes Konto.

Erst nachdem das Geld weg war, wurde die Frau misstrauisch und wandte sich an ihre Hausbank. Die Bank reagierte schnell und konnte die Überweisung noch stoppen, sodass der Betrag auf dem Konto der Pinzgauerin verblieb. Der Fall wurde im Anschluss bei der Polizei angezeigt.