Das Klimaphänomen El Niño könnte bereits ab Mai zu extremen Wetterbedingungen führen, darunter starke Regenfälle in Teilen Afrikas und Südamerikas sowie Dürren in Australien und Indonesien, warnen Experten.
Auswirkungen ab Mai spürbar
Die Folgen von El Niño werden nach Angaben von Klimaforschern bereits in den kommenden Frühjahrsmonaten deutlich spürbar sein. Besonders betroffen sind Regionen wie Teile Afrikas und Südamerikas, wo ungewöhnlich starke Niederschläge erwartet werden. Gleichzeitig könnten Länder wie Australien und Indonesien unter anhaltender Trockenheit leiden.
Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) bestätigt, dass die Erwärmung der Meeresoberfläche im Pazifik bereits jetzt Anzeichen für einen starken El Niño zeigt. Dieses Phänomen tritt in unregelmäßigen Abständen auf und beeinflusst weltweit das Wettergeschehen. Die aktuellen Prognosen deuten darauf hin, dass die Auswirkungen in diesem Jahr früher als üblich einsetzen könnten.
Regionale Unterschiede und Risiken
Während einige Regionen mit Überschwemmungen kämpfen werden, stehen andere vor der Herausforderung extremer Dürre. In Teilen Afrikas, insbesondere in den östlichen und südlichen Gebieten, könnten die Regenfälle Ernten gefährden und zu Erdrutschen führen. Südamerika, vor allem die Andenregion, könnte ebenfalls von sintflutartigen Niederschlägen betroffen sein.
Auf der anderen Seite stehen Australien und Indonesien vor der Gefahr von Wasserknappheit und Waldbränden. Die Trockenheit könnte die Landwirtschaft stark beeinträchtigen und die bereits bestehenden Probleme in diesen Regionen verschärfen. Die WMO warnt vor den langfristigen Folgen, insbesondere für die Nahrungsmittelsicherheit und die Infrastruktur.

