Die israelische Armee hat eine strategisch wichtige Brücke über den Litani-Fluss im Süden Libanons zerstört, während die USA mit schweren Angriffen auf Iran drohen und bereits Infrastruktur im Land angegriffen haben.
Zerstörung von Brücken und Verkehrswegen
Die israelischen Streitkräfte zerstörten eine Brücke über den Litani-Fluss, die nach Angaben des Militärs vom libanesischen Hisbollah-Miliz für Waffenschmuggel genutzt wurde. Dies ist Teil einer Serie von Angriffen auf Verkehrswege in der Region: Laut israelischen Berichten wurden in den letzten Wochen sieben Brücken und Übergänge im Süden Libanons zerstört.
Parallel dazu meldeten iranische Medien Angriffe auf mehrere Brücken und Straßen im eigenen Land. In der Provinz Ost-Aserbaidschan wurde eine Autobahn nach Raketenangriffen gesperrt, und eine Brücke auf der Route zwischen Tabriz und Marand wurde beschädigt. Auch ein Bahnbrücke sowie eine wichtige Verkehrsdrehscheibe nahe der Stadt Ghom südlich von Teheran wurden angegriffen, wie die staatliche Nachrichtenagentur Irna berichtete.
Drohungen und internationale Reaktionen
US-Präsident Donald Trump verschärfte die Spannungen mit einer direkten Drohung gegen den Iran. Er kündigte an, das Land „in die Steinzeit zurückzubomben“, falls Teheran die Straße von Hormuz nicht bis Mittwochabend wieder öffne. Konkret drohte er damit, „alle Brücken und Kraftwerke“ im Iran zu zerstören. Die US-Streitkräfte haben bereits Angriffe auf militärische Ziele auf der iranischen Insel Charg durchgeführt, wie Medienberichte bestätigen. Zudem wurden neue Explosionen auf der Insel Kharg gemeldet.
