Wien, Österreich – 17. April 2026
Die Wiener Klinik Floridsdorf hat den ersten Bronchoskopie-Roboter Österreichs eingeführt, um die Früherkennung von Lungenkrebs zu verbessern.
Hintergrund
Lungenkrebs ist weltweit die häufigste Todesursache bei Krebserkrankungen. In Österreich werden jährlich etwa 5.000 neue Fälle diagnostiziert, während rund 4.000 Menschen an der Krankheit sterben. Die frühe Erkennung von Lungenkrebs ist entscheidend, da die Fünf-Jahres-Überlebensrate in solchen Fällen bis zu 90 Prozent betragen kann.
Die Abteilung für Innere Medizin und Pneumologie der Klinik Floridsdorf ist das größte Lungenkrebszentrum des Landes. Mit der Einführung des Bronchoskopie-Roboters soll die Diagnostik weiter optimiert werden. Die Kosten für den Roboter und die technischen Aufrüstungen belaufen sich auf etwa eine Million Euro.
Technologische Innovation
Der neue Bronchoskopie-Roboter ermöglicht präzisere und weniger invasive Untersuchungen der Atemwege. Dies ist ein entscheidender Fortschritt in der Diagnostik von Lungenkrebs, da herkömmliche Methoden oft mit höheren Risiken und Unannehmlichkeiten für die Patienten verbunden sind.
"Die Einführung dieses Roboters ist ein Meilenstein für die österreichische Medizin", sagte ein Sprecher der Klinik. Die Technologie soll nicht nur die Genauigkeit der Diagnosen erhöhen, sondern auch die Belastung für die Patienten verringern.
