Nach dem Fund eines toten Kleinkinds in Preetz im Kreis Plön gehen die Ermittler davon aus, dass das Mädchen im Pool im Garten des Elternhauses ertrunken ist.
Ablauf des Vorfalls
Im schleswig-holsteinischen Preetz haben die Ermittler den Tod eines Kleinkinds untersucht und gehen nach derzeitigem Stand von einem Ertrinkungsunfall im Gartenpool des Elternhauses aus. Das Mädchen sei demnach in einem Pool im Garten der Eltern ertrunken, teilten die zuständigen Behörden am Freitag mit. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte das Kind zuvor Zugang zu dem Becken, ohne dass die Aufsichtspflicht der Erwachsenen in ausreichendem Maß gewährleistet war, wie Ermittler sagten.
Die Polizei in Kiel war am Vormittag zunächst von einem anderen Ablauf ausgegangen und hatte erklärt, Haus und Grundstück seien am frühen Nachmittag kontrolliert worden. Diese Darstellung wurde später korrigiert: Während Haus und Grundstück tatsächlich am frühen Nachmittag überprüft worden seien, sei der Pool zu diesem Zeitpunkt lediglich oberflächlich inspiziert und nicht durchsucht worden, hieß es. Die zuständigen Ermittler stellten klar, dass das Mädchen erst später am Tag leblos im Wasser gefunden worden sei.
