Ein Erdbeben der Stärke 7,4 hat am Mittwoch den Norden Japans erschüttert, mit einem Epizentrum im Pazifik nördlich der Präfektur Iwate. Die Erschütterungen waren bis in die Hauptstadt Tokio zu spüren, die hunderte Kilometer entfernt liegt.

Ausmaß des Bebens

Das Beben ereignete sich etwa 10 Kilometer unter der Meeresoberfläche, nordöstlich der Präfektur Iwate. Laut der zuständigen Wetterbehörde JMA hatte das Erdbeben eine Stärke von 7,4. "Es hatte nach Angaben der zuständigen Wetterbehörde JMA die Stärke 7,4, sein Zentrum lag nördlich der Präfektur Iwate im Pazifik", bestätigten Quellen.

Die Erschütterungen waren so stark, dass sie in Tokio wahrgenommen wurden, obwohl die Stadt weit vom Epizentrum entfernt ist. Japan, ein Land mit 125 Millionen Einwohnern, gehört zu den seismisch aktivsten Regionen der Welt und erlebt jährlich etwa 1.500 Erdbeben.

Tsunami-Warnung und Folgen

Aufgrund des Bebens wurde eine Tsunami-Warnung für die betroffene Region herausgegeben. Die Behörden warnten vor Wellenhöhen von bis zu drei Metern. Die Warnung löste Evakuierungsmaßnahmen in Küstengebieten aus, obwohl noch keine Berichte über größere Schäden oder Verletzte vorlagen.