Der DRK-Blutspendedienst West hat angesichts einer anhaltenden Hitzewelle vor einem spürbaren Rückgang der Blutspenden in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland gewarnt und ruft die Bevölkerung zu Spenden auf.
An vielen Terminen zur Blutspende sei angesichts der hohen Temperaturen die Zahl der Spender und Spenderinnen deutlich hinter dem Bedarf zurückgeblieben, teilte das Deutsche Rote Kreuz (DRK) mit. Es sei daher rund 40 Prozent weniger Blut gespendet worden, als für eine stabile Versorgung erforderlich sei. «Die Hitzewelle der vergangenen Tage hat zu erheblich weniger Blutspenden im Westen geführt», erklärte der DRK-Blutspendedienst.
Der Sprecher des DRK-Blutspendedienstes, Stephan David Küpper, sagte: «Hitze und Ferien sind jedes Jahr eine besondere Herausforderung.» Angesichts der heißen Temperaturen sind viele Blutspender in den vergangenen Tagen anscheinend lieber zu Hause geblieben. «Viele Menschen hätten ihre Spende verschoben oder Termine kurzfristig abgesagt», hieß es weiter.
