Bei einem Angriff auf ein islamisches Zentrum in San Diego sind am Montag mehrere Menschen durch Schüsse getötet worden.
Laut Polizeichef Scott Wahl fanden Einsatzkräfte bei ihrem Eintreffen die 'Opfer draußen vor dem Zentrum'. Die mutmaßlichen Täter, ein 17-Jähriger und ein 19-Jähriger, wurden tot in einem Auto auf dem Parkplatz gefunden.
Ein Zeuge berichtete dem Sender CBS News, er habe etwa 30 Schüsse gehört und daraufhin die Polizei verständigt. Die Beamten durchsuchten umgehend das Gebäude.
Der Bürgermeister von San Diego, Todd Gloria, sprach von einer 'entsetzlichen Situation'. Er sei über einen 'aktiven Schützen' im Islamischen Zentrum im Stadtteil Clairemont informiert worden.
Hintergrund
Der zuständige FBI-Beamte Mark Remily bezeichnete den Gewaltakt als 'sinnlos' und bat die Öffentlichkeit um sachdienliche Hinweise. Jedes Detail könne dabei helfen, nachzuvollziehen, 'warum sich dieser schreckliche Vorfall ereignet hat.'
Die Mutter eines der beiden Tatverdächtigen habe rund zwei Stunden vor dem Angriff bei der Polizei angerufen: Ihr Sohn sei verschwunden, genauso wie mehrere ihrer Waffen und ihr Auto.
Der Gouverneur von Kalifornien, Gavin Newsom, teilte mit: 'Hass hat in Kalifornien keinen Platz, und wir werden keine Terrorakte oder Einschüchterungsversuche gegen Glaubensgemeinschaften dulden.'
