Innerhalb weniger Stunden sind in Nordwestgriechenland drei Braunbären illegal getötet worden, zwei durch Schüsse und einer durch vergifteten Köder; die Umweltschutzorganisation Kallisto fordert eine konsequente Aufklärung.

Nach dem Tod dreier Braunbären innerhalb weniger Stunden hat die griechische Umweltschutzorganisation Kallisto eine konsequente Aufklärung der Fälle gefordert. Die Vorfälle vom Wochenende verdeutlichten die anhaltenden Bedrohungen für die geschützte Art in Griechenland, kritisierte Kallisto am Montag. Die Tötung oder Verletzung eines Bären sei strafbar und verstoße gegen griechische sowie internationale Schutzbestimmungen.

Laut den bisher bekannten Informationen wurden zwei der drei Tiere durch Schüsse getötet, ein weiteres durch einen vergifteten Köder. Kallisto forderte die Behörden auf, die Verantwortlichen vor Gericht zu bringen. Begegnungen von Bären mit Menschen dürften kein Vorwand für Selbstjustiz sein, hieß es in der Stellungnahme der Organisation.