Berlin, 18 Juni 2026

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) hat angesichts steigender Ertrinkungszahlen und eines tödlichen Pfingstwochenendes mit mindestens elf Opfern in Deutschland dazu aufgerufen, beim Baden in Seen, Flüssen, Freibädern sowie in Nord- und Ostsee besondere Vorsicht walten zu lassen.

Die Präsidentin der DLRG, Vogt, sprach von "alarmierenden Zahlen". Am Pfingstwochenende sind in diesem Jahr laut DLRG deutschlandweit mindestens elf Menschen ertrunken. Zugleich stieg die Zahl der Todesfälle unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Ein erheblicher Teil der Opfer verunglückte an unbewachten Badestellen. Gerade an unbeaufsichtigten Badestellen ohne Rettungsschwimmer vor Ort ist die Gefahr groß. Die DLRG mahnt an, prinzipiell nur an bewachten Stellen baden zu gehen.