Der österreichische Diskuswerfer Lukas Weißhaidinger hat seine Saison 2026 beendet und angekündigt, seine Wurftechnik für die kommende Spielzeit grundlegend zu verändern.

Weißhaidinger zog am Wochenende einen Schlussstrich unter die laufende Saison und richtet den Blick bereits auf die Vorbereitung für das kommende Jahr. Der Oberösterreicher erklärte, dass er in den kommenden Monaten an mehreren Stellschrauben seines Bewegungsablaufs arbeiten wolle. Im Mittelpunkt stehe dabei die Rotation beim Abwurf, die er stärker als bisher nutzen will, um mehr Druck auf das Wurfgerät zu bringen.

Im Kern geht es um eine bewusste Verdrehung des Körpers im Moment des Abwurfs. Durch die zusätzliche Drehung soll ein peitschenartiger Effekt entstehen, der die Kraftübertragung auf den Diskus verbessert. Weißhaidinger beschrieb das Vorhaben mit den Worten: „Es geht darum, sich beim Abwurf noch mehr zu verdrehen, um mit einer Art Peitscheneffekt mehr Druck auf den Diskus bringen zu können. Mehr Energie heißt größere Weite. Da geht es um Nuancen, die aber den großen Unterschied machen."