Knapp zwei Tage vor dem WM-Eröffnungsspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Curaçao in Houston haben Spieler und DFB noch keine Einigung über die WM-Prämien erzielt.
Am Rande der Vorbereitung in Winston-Salem sagte Verteidiger Jonathan Tah, die Gespräche seien weit fortgeschritten. "Ja, wir sind kurz davor. Also, es sieht gut aus", erklärte der Profi des FC Bayern am Donnerstag. Kapitän Joshua Kimmich, ebenfalls Münchner, bestätigte, dass bei dem auf 48 Mannschaften erweiterten Turnier "viel Geld hinten dranhängt, viel Geld gezahlt wird". Beide Spieler gehören dem Mannschaftsrat an, der die Verhandlungen mit dem Verband führt.
DFB-Präsident Bernd Neuendorf hatte bereits im Mai betont, der Verband führe "gute Gespräche mit dem Mannschaftsrat", wolle die Verhandlungen aber nicht öffentlich führen. Auch in der Woche zuvor war Neuendorf bei einem Auftritt in Chicago nicht in der Lage gewesen, eine abschließende Einigung zu vermelden. An den Gesprächen ist neben dem Präsidenten auch DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig beteiligt.
