Der Auftragsbestand der deutschen Industrie ist laut Statistischem Bundesamt (Destatis) im Juni auf den höchsten Wert seit Beginn der Erhebung vor mehr als zehn Jahren gestiegen und signalisiert eine hohe Auslastung der heimischen Produktion.
Die Auftragsbücher der deutschen Industrie sind nach Angaben von Destatis so voll wie seit dem Jahr 2015 nicht mehr. Im Juni erreichte der Auftragsbestand den höchsten Stand seit dem Beginn der statistischen Erhebung vor mehr als zehn Jahren. Die Behörde wertet dies als Zeichen einer anhaltend hohen Nachfrage nach Industrieprodukten "Made in Germany".
Angespannte Rahmenbedingungen bremsen die Zuversicht
Gleichzeitig bleibt die wirtschaftliche Gesamtlage angespannt. Destatis verwies ausdrücklich auf die Belastungen durch hohe Ölpreise und die unsicheren Bedingungen auf den internationalen Absatzmärkten. "Laut Statistischem Bundesamt hat der Auftragsbestand im Juni den höchsten Wert seit Beginn der Erhebung vor mehr als zehn Jahren erreicht", heißt es in der Mitteilung. Die wirtschaftlichen Risiken, etwa durch steigende Energiekosten und geopolitische Spannungen, bleiben demnach bestehen.
