Kältekammer minus 110 Grad Fibo Köln
Eine Reporterin hat auf der Fitnessmesse Fibo in Köln eine Kältekammer mit extremen Temperaturen von minus 110 Grad getestet, ein Trend zur Regeneration nach dem Sport.
Wie sich extreme Kälte anfühlt
Die Temperaturen in der Kältekammer lagen bei minus 110 Grad Celsius, wie die Reporterin Laura Böhnert während des Tests feststellte. Solche Kryotherapien werden immer beliebter, da sie Muskelkater vorbeugen und das Immunsystem stärken sollen. Die Methode kommt ursprünglich aus der medizinischen Therapie und hat sich in den letzten Jahren als Fitness-Trend etabliert.
Böhnert beschrieb den Moment des Eintritts in die Kammer als einen extremen Kältereiz, der den gesamten Körper durchdringt. Die kurze Anwendung dauert meist nur wenige Minuten, reicht aber aus, um die gewünschten Effekte zu erzielen. Auf der Fibo, einer der größten Fitnessmessen Europas, wurden solche Anwendungen in diesem Jahr besonders stark nachgefragt.
Kryotherapie als Fitness-Trend
Die Nutzung von Kältekammern hat sich von einer medizinischen Behandlung zu einem weit verbreiteten Angebot in Fitnessstudios und Wellness-Einrichtungen entwickelt. Besonders nach intensiven Trainingseinheiten setzen viele Sportler auf die extreme Kälte, um die Regeneration zu beschleunigen.
Die Fibo in Köln bot Besuchern in diesem Jahr die Möglichkeit, die Methode selbst auszuprobieren. Laura Böhnert, die den Test durchführte, berichtete von einem starken Kältegefühl, das jedoch nach kurzer Zeit erträglicher wurde. Die genauen physiologischen Wirkmechanismen sind noch nicht vollständig erforscht, doch viele Anwender schwören auf die positiven Effekte.
