Englands Nationalspieler Dan Burn, Verteidiger von Newcastle United, debütierte mit 34 Jahren bei einer Fußball-Weltmeisterschaft und trägt seit seiner Jugend eine besondere Narbe: Ihm fehlt ein Finger der rechten Hand.

Burn hatte das WM-Debüt gegen Mexiko im Achtelfinale gegeben, das England 3:2 gewann. Zuvor hatte er bereits als Einwechselspieler im Turnier gestanden. Beim 2:1-Sieg nach Verlängerung im Viertelfinale gegen Norwegen trug er erneut zum Weiterkommen bei. Am Mittwoch wartet im Halbfinale Argentinien – ein Spiel um den Einzug ins Endspiel.

Die Vorgeschichte seines fehlenden Fingers erzählte der 1,98-Meter-Mann im Umfeld des englischen Teams. „Ich war also mit ein paar Freunden unterwegs und habe vor einer Gruppe von Mädchen angegeben. Ich glaube, ein Kaninchen war ausgebüxt und hatte sich ein Stück weit in ein Gemeindezentrum verirrt“, sagte er dem Bericht zufolge. Er habe versucht, über einen Zaun zu klettern, und sei auf der anderen Seite heruntergesprungen.