Der FSV Mainz 05 ist mit einer deutlichen 0:4-Niederlage gegen den französischen Erstligisten Racing Straßburg aus der Conference League ausgeschieden. Die Mannschaft von Trainer Urs Fischer bot eine enttäuschende Leistung und verpasste damit den Einzug ins Halbfinale des europäischen Wettbewerbs.
Fischer kritisiert Teamleistung scharf
Urs Fischer, der Trainer des Bundesligisten, ließ nach der Niederlage kein gutes Haar an seiner Mannschaft. "Das war wirklich unterirdisch", sagte Fischer gegenüber RTL. Besonders die defensive Schwäche und die mangelnde Kampfbereitschaft seiner Spieler stießen ihm sauer auf. "So kann man nicht in einem europäischen Viertelfinale auftreten. Wir haben uns selbst besiegt", fügte er hinzu.
Auch Kapitän Silvan Widmer zeigte sich enttäuscht von der Leistung. "Wir haben die Chance vertan, Geschichte zu schreiben. Straßburg war einfach besser, aber wir hätten mehr zeigen müssen", so der Schweizer. Die Mainzer hatten bereits im Hinspiel mit 1:2 verloren und konnten im Rückspiel keine Wende herbeiführen.
Sportdirektor Heidel sieht langfristige Folgen
Christian Heidel, Sportdirektor des FSV Mainz 05, äußerte sich besorgt über die möglichen Konsequenzen der Niederlage. "Ein Weiterkommen hätte uns finanziell und sportlich weitergebracht. Jetzt müssen wir uns auf die Bundesliga konzentrieren", sagte Heidel. Die Rheinhessen liegen aktuell im Mittelfeld der Tabelle und haben kaum noch Chancen auf internationale Plätze.
