Die iranische Revolutionsgarde (IRGC) hat am Sonntag erneut die Kontrolle über die strategisch wichtige Straße von Hormuz bekräftigt und Schiffe vor Bewegungen in der Region gewarnt, nur einen Tag nach der Ankündigung, die Wasserstraße für kommerzielle Schifffahrt zu öffnen.
Militärische Drohungen und Warnungen
Laut der staatlichen iranischen Nachrichtenagentur Fars zitierte ein Sprecher des IRGC-Militärkommandos scharfe Bedingungen für die Aufrechterhaltung des Status der Straße von Hormuz. „Bis die USA die vollständige Bewegungsfreiheit für Schiffe von und nach Iran beenden, wird der Status der Straße von Hormuz unter strenger Kontrolle und in seinem bisherigen Zustand bleiben“, hieß es in der Erklärung.
Die IRGC verschärfte ihre Rhetorik mit einer direkten Warnung an die Schifffahrt: „Wir warnen, dass kein Schiff jeglicher Art seinen Ankerplatz im Persischen Golf und im Omanischen Meer verlassen sollte. Die Annäherung an die Straße von Hormuz wird als Zusammenarbeit mit dem Feind betrachtet, und das betroffene Schiff wird ins Visier genommen.“ Diese Aussage wurde von mindestens zwei Quellen bestätigt.
Widersprüchliche Ankündigungen
Bereits am Vortag hatte Iran erklärt, die Wasserstraße sei uneingeschränkt für Handelsschiffe geöffnet. US-Präsident Donald Trump begrüßte diese Entscheidung, betonte jedoch gleichzeitig, dass die US-Marineblockade iranischer Häfen entlang der Straße „weiterhin bestehen“ werde.

