Der spanische Tennisstar Carlos Alcaraz wird die French Open in diesem Jahr nicht bestreiten und damit seine Titelverteidigung absagen. Der 22-Jährige gab seinen Startverzicht am Freitag bekannt, nachdem medizinische Tests eine weitere Pause erforderlich machten.
Verletzung zwingt zur Pause
Alcaraz hatte sich die Verletzung bereits beim Heimturnier in Barcelona zugezogen, das er vorzeitig beenden musste. Auch beim Masters-1000-Turnier in Madrid konnte er nicht antreten. In einem Beitrag auf der Online-Plattform X (vormals Twitter) erklärte der Spanier: "Nach den Ergebnissen der heute durchgeführten Tests haben wir entschieden, dass es am vernünftigsten ist, vorsichtig zu sein und weder in Rom noch bei den French Open anzutreten."
Es handle sich um einen "schwierigen Moment" für ihn, so Alcaraz weiter. Der zweifache Grand-Slam-Sieger betonte jedoch: "Aber ich bin sicher, dass wir daraus gestärkt hervorgehen werden." Die Entscheidung fällt besonders schwer, da Alcaraz im vergangenen Jahr die French Open gewonnen hatte und nun als Titelverteidiger hätte antreten sollen.
Auswirkungen auf die Tennis-Saison
Der Verzicht des Spaniers ist ein herber Schlag für das zweite Grand-Slam-Turnier des Jahres, das am 24. Mai in Paris beginnt. Alcaraz zählt seit Jahren zu den größten Hoffnungsträgern des Sports und hatte zuletzt mit starken Leistungen auf sich aufmerksam gemacht. Seine Abwesenheit könnte das Feld weiter öffnen, insbesondere für Konkurrenten wie Jannik Sinner, der zuletzt ebenfalls starke Ergebnisse vorweisen konnte.

