Bath/London, 20. Juni 2026

Eine Studie unter Leitung der britischen Universität Bath zeigt, dass eine starke Kommerzialisierung des Cannabismarktes das Risiko für problematischen Konsum, Abhängigkeit und Krankenhauseinweisungen wegen Psychosen erhöht, während eine begrenzte Legalisierung allein den Konsum nicht zwingend steigert.

Was die Studie untersuchte

Forschende der britischen Universität Bath haben gemeinsam mit internationalen Kolleginnen und Kollegen systematisch ausgewertet, wie sich Änderungen der Cannabis-Politik zwischen 2000 und 2025 auf die Häufigkeit psychischer Störungen und auf Krankenhauseinweisungen wegen Psychosen ausgewirkt haben. Die Ergebnisse wurden im Fachmagazin The Lancet Psychiatry veröffentlicht. Das Team schaute sich unter anderem an, wie sich Änderungen in der Cannabis-Politik in verschiedenen Ländern im Zeitraum zwischen 2000 und 2025 darauf ausgewirkt haben, wie häufig psychische Störungen vorkommen oder wie oft Menschen wegen Psychosen ins Krankenhaus eingewiesen werden.