Brand am Museum Gugging in Klosterneuburg – Kunstwerke blieben unversehrt Klosterneuburg, 9. April 2026
Am Mittwochabend brach ein Fassadenbrand am Museum Gugging in Klosterneuburg, Niederösterreich, aus, der sich bis zum Dachstuhl ausbreitete, aber von der Feuerwehr gelöscht werden konnte. Die Kunstwerke im Museum blieben dabei unversehrt.
## Ausbruch und Löschung des Brands Der Brand entstand am hinteren Eingang des Museums und griff schnell auf die Dachkonstruktion über. Laut Angaben des Landeskommandos Niederösterreich rückten mehrere Feuerwehreinheiten aus, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Die Einsatzkräfte konnten verhindern, dass sich die Flammen weiter ausbreiteten und das Gebäude schwer beschädigt wurde.
Die genaue Ursache des Feuers ist noch nicht bekannt. Ermittlungen der Behörden laufen, um zu klären, ob technische Defekte oder menschliches Versagen eine Rolle spielten. Das Museum wurde vorübergehend geschlossen, um die Schäden zu begutachten und notwendige Reparaturen einzuleiten.
## Schutz der Kunstwerke und Hintergrund des Museums Trotz der erheblichen Schäden an der Fassade und dem Dach blieben die Kunstwerke im Inneren des Museums unversehrt. Dies bestätigten sowohl das ORF Niederösterreich als auch die APA. Die Sammlung des Museums, die Werke der Gugginger Künstler umfasst, konnte durch die schnelle Reaktion der Feuerwehr und die robusten Sicherheitsvorkehrungen des Gebäudes geschützt werden.
Das Museum Gugging wurde im Jahr 2006 eröffnet und feiert derzeit sein 20-jähriges Bestehen mit der Sonderausstellung "Museum Gugging.! 20 Jahre Kunst". Die Institution ist bekannt für ihre Verbindung zur Art Brut und zeigt Werke von Künstlern, die in der Psychiatrie Gugging tätig waren oder sind. Die aktuelle Ausstellung sollte eigentlich noch bis Ende des Jahres laufen, doch nun müssen die Verantwortlichen prüfen, ob eine Wiedereröffnung zeitnah möglich ist.
Klaus Stebal, einer der Kuratoren des Museums, äußerte sich erleichtert über den Schutz der Kunstwerke: "Es ist ein Glück im Unglück, dass die Sammlung keinen Schaden genommen hat. Die Feuerwehr hat hervorragende Arbeit geleistet." Die Gemeinde Klosterneuburg und das Land Niederösterreich haben bereits Unterstützung für die Wiederherstellung des Gebäudes zugesagt.
Die genauen Kosten für die Reparaturen stehen noch nicht fest, doch Experten gehen davon aus, dass die Arbeiten mehrere Wochen in Anspruch nehmen werden. Bis dahin bleibt das Museum für Besucher geschlossen. Die Auswirkungen auf die geplanten Veranstaltungen zum Jubiläum werden derzeit geprüft.
