Der niederösterreichische Kitesurfer Valentin Bontus startet bei der Europameisterschaft im türkischen Akyaka von Platz vier der kontinentalen Wertung und hat damit einen Podestplatz in Reichweite.

Die Ausgangslage für die Titelkämpfe an der türkischen Ägäsküste ist ungewöhnlich: Weil der Gesamtführende Maximilian Maeder aus Singapur nicht zur europäischen Konkurrenz zählt, rückt Bontus in der kontinentalen Wertung auf einen vorderen Rang vor. „In der Europawertung wird Bontus auf dem vierten Platz geführt, da hier der Gesamtführende Max Maeder aus Singapur nicht berücksichtigt wird“, heißt es dazu aus dem Umfeld des Athleten.

Warum Bontus plötzlich auf Platz vier steht

Maeder, der die Jahreswertung anführt, scheidet für die EM-Wertung aus, weil er nicht aus Europa stammt. Damit verschiebt sich das Klassement hinter ihm, und mehrere europäische Athleten rücken rein rechnerisch näher an die Medaillenränge heran. Bontus profitiert von dieser Konstellation, kann sie aber nur nutzen, wenn er auf dem Wasser entsprechend nachlegt.