Im Baugebiet Lokviertel in Osnabrück haben Kampfmittelbeseitiger am Sonntag mit der Arbeit an einer bestätigten amerikanischen Fliegerbombe begonnen, nachdem die Evakuierung von etwa 1.600 Anwohnern gegen 11:30 Uhr abgeschlossen wurde.

Die Stadt Osnabrück teilte mit, dass die Räumung des Sperrgebiets rund um den Fundort nahe dem Hauptbahnhof zweieinhalb Stunden nach der Aufforderung zum Verlassen der Wohnungen beendet war. Ein Polizeihubschrauber überflog das Gebiet, um sicherzustellen, dass sich niemand mehr in der Gefahrenzone aufhielt.

Bei dem Blindgänger handelt es sich nach Angaben der Stadt um eine amerikanische Bombe mit einem Aufschlagzünder am Heck. Das etwa 50 Kilogramm schwere Kampfmittel war einer von ursprünglich zwei Verdachtspunkten, die bei Sondierungsarbeiten auf dem Baufeld entdeckt worden waren. Einer der Punkte wurde inzwischen offiziell als Bombe bestätigt.