Wegen der Entschärfung von zwei 50-Kilogramm-Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg müssen am Sonntag etwa 1.600 Menschen im Osnabrücker Lokviertel ihre Wohnungen verlassen.

Kleinerer Radius, geringere Gefahr

Die beiden Blindgänger waren bei Sondierungsarbeiten im Baugebiet Lokviertel entdeckt worden. Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes werden die Sprengkörper noch am selben Tag untersuchen und unschädlich machen.

Die Stadt hat eine Evakuierungszone eingerichtet, die bis spätestens 9 Uhr morgens geräumt sein muss. Wer sich danach noch in dem Bereich aufhält, riskiert ein Bußgeld von 300 Euro.

Im Vergleich zu früheren Bombenräumungen in der Region fällt der Evakuierungsradius diesmal deutlich kleiner aus. Grund dafür ist die geringere Sprengkraft der beiden etwa 50 Kilogramm schweren Bomben.