München, 18 Juni 2026

Der Münchner Autobauer BMW hat am Dienstagabend nach Börsenschluss seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2026 deutlich gesenkt und rechnet angesichts der Krise auf dem chinesischen Automarkt und der Folgen des Iran-Kriegs nun mit leicht rückläufigen weltweiten Auslieferungen sowie einer EBIT-Marge im Kerngeschäft Automobil von nur noch ein bis drei Prozent.

Das bisherige Management unter dem früheren Konzernchef Oliver Zipse war noch optimistisch gewesen und hatte damit gerechnet, dass BMW den Absatz auf Vorjahresniveau halten könne. Nun stellte der neue BMW-Chef Milan Nedeljkovic klar: „Die weltweiten Auslieferungen dürften im laufenden Jahr leicht zurückgehen. Zuvor hatte BMW mit einem Absatz auf Vorjahresniveau gerechnet." Nedeljkovic trat sein Amt am Mittwoch offiziell an und musste damit direkt eine Gewinnwarnung verkünden.