Die US-Investmentfirma Advent und der Online-Bezahldienst Stripe haben einem Medienbericht zufolge ihre Bemühungen um eine Übernahme von PayPal offenbar aufgegeben.

Wie die Nachrichtenagentur awp international am Freitag aus New York berichtete, sollen sowohl Advent als auch Stripe ihre jeweils separat verfolgten Übernahmepläne für PayPal nicht weiterverfolgen. Damit findet ein monatelanges Ringen um den angeschlagenen Online-Bezahldienst ein vorläufiges Ende. Beide Seiten äußerten sich zunächst nicht zu dem Bericht.

Bloomberg hatte im Februar zuerst berichtet, dass Stripe nach einem Kursrutsch bei PayPal eine teilweise oder vollständige Übernahme des Unternehmens prüfe. Die Nachricht löste damals Spekulationen über eine umfassende Konsolidierung im US-amerikanischen Markt für digitale Zahlungsabwicklung aus. PayPal-Aktien legten nach Bekanntwerden der Bloomberg-Informationen zeitweise deutlich zu.