Die Bank of Japan (BOJ) hat ihren Leitzins am Dienstag mit sieben zu einer Stimme auf den höchsten Stand seit 31 Jahren angehoben und reagiert damit auf den Preisdruck, der durch die drastisch gestiegenen Energiepreise infolge des Krieges im Iran ausgelöst wurde.
Die japanische Zentralbank (BOJ) hat ihren Leitzins heute mit sieben zu einer Stimme auf den höchsten Stand seit 31 Jahren angehoben, wie die Notenbank in Tokio mitteilte. Der kurzfristige Zinssatz steigt demnach von 0,75 Prozent auf 1,0 Prozent. Sein Stellvertreter Shinichi Uchida übernimmt nach dem zweitägigen Treffen die Kommunikation der Beschlüsse.
Die Entscheidung fiel in Abwesenheit von Notenbankchef Kazuo Ueda, der derzeit im Krankenhaus behandelt wird. Trotz der Straffung blieben die Finanzierungsbedingungen vorerst locker, erklärte die BOJ. Dennoch werde die Notenbank den Leitzins abhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung weiter anheben.
