Die Aktien des Satellitenbetreibers AST SpaceMobile sind um rund 8 Prozent gefallen, nachdem bekannt wurde, dass der Satellit BlueBird 7 aufgrund einer fehlerhaften Orbitplatzierung durch Blue Origin außer Betrieb genommen werden muss.
Technisches Versagen mit Folgen
Der Satellit BlueBird 7 von AST SpaceMobile wurde am Sonntag mit der dritten Mission der New-Glenn-Rakete von Blue Origin ins All gebracht. Doch statt der geplanten Umlaufbahn erreichte der Satellit eine zu niedrige Bahn. In einer Stellungnahme bestätigte AST SpaceMobile, dass BlueBird 7 zwar nach dem Aussetzen eingeschaltet werden konnte, aber aufgrund der unzureichenden Höhe nicht dauerhaft betrieben werden kann.
"BlueBird 7 powered on after deployment but could not sustain operations due to insufficient orbital altitude and would be deorbited", hieß es in der Mitteilung des Unternehmens. Die Deorbiterung bedeutet, dass der Satellit gezielt zum Verglühen in der Erdatmosphäre gebracht wird, um Weltraumschrott zu vermeiden.
Finanzielle Auswirkungen und Marktreaktion
Die Nachricht von der Fehlplatzierung schlug sich unmittelbar auf den Börsenkurs von AST SpaceMobile nieder. Die Aktie verlor etwa 8 Prozent an Wert, nachdem die Probleme mit BlueBird 7 bestätigt wurden. Analysten hatten den Satelliten als wichtigen Schritt für die geplante weltweite Satellitenkommunikation des Unternehmens betrachtet.

