Die Arbeiterkammer und die Gewerkschaft ÖGB schlagen am 2. November 2026 in Wien vor, die Hälfte des für 2026 erwarteten Malus-Aufkommens von 266,4 Millionen Euro in Beschäftigungsmaßnahmen des Arbeitsmarktservicees zu investieren.

Nach Angaben der Arbeitnehmervertreter soll das gesamte Malus-Aufkommen 2026 bei 266,4 Millionen Euro liegen. Sie schlagen vor, dieses Geld zu gleichen Teilen für Unternehmen und für Arbeitsmarktmaßnahmen zu verwenden.

Ein Teil des Aufkommens soll demnach weiterhin als Bonus an Unternehmen zurückfließen. Die andere Hälfte soll das Arbeitsmarktservice (AMS) erhalten, um damit Beschäftigungsmaßnahmen umzusetzen.

Damit verfolgen Arbeiterkammer und ÖGB einen Modellwechsel innerhalb des Bonus-Malus-Systems. Statt einen bestimmten Anteil vollständig an Unternehmen zu überweisen, sollen zusätzliche Mittel zur Förderung von Beschäftigung dienen.