Die italienischen Küsten von Apulien über Latium bis in die Toskana kämpfen mit einer großflächigen Algenplage, woraufhin Regionalbehörden Badegäste vor möglichen gesundheitlichen Risiken wie Fieber und Entzündungen warnen.
Die Algenblüte, die sich über weite Teile der italienischen Küste erstreckt, hat die Regionalbehörden in mehreren Regionen zu erhöhter Wachsamkeit veranlasst. Betroffen sind nach offiziellen Angaben Strände in Apulien, Latium sowie in der Toskana, weitere Berichte kommen aus den Küstengebieten rund um Genua, Turin, Palermo und Rom. Besorgniserregend ist die Plage vor allem wegen des Stoffes Ostreopsin, den bestimmte Algenarten freisetzen können.
Ein Mitarbeiter der Regionalbehörde für Prävention und Umweltschutz Arpa Puglia sagte der Zeitung: "Es ist nicht verboten, an der Küste zu sein oder zu schwimmen, aber man sollte unter bestimmten Umständen etwas vorsichtiger sein". Diese Aussage spiegelt die Haltung der Behörden wider, die einen pauschalen Badeverbotsbeschluss vermeiden, aber gezielt auf Risiken hinweisen wollen.
